
Das Eigenheim ist abbezahlt, die Kinder sind aus dem Haus, der Ruhestand ist erreicht. Und doch wird aus dem Traum vom Eigenheim manchmal eine Last. Eine ehrliche Betrachtung.
Endlich ist es so weit: Das Eigenheim ist abbezahlt, die Kinder sind aus dem Haus und der Ruhestand erreicht. Nun haben viele Paare Zeit für sich.
Doch dann beginnt die Pflicht: Ein großes Haus muss geputzt und der Garten gepflegt werden. Viele Menschen kommen im Herbst des Lebens ins Grübeln. Die meisten Hausbesitzer haben sich ihren Traum vom Eigenheim in relativ jungen Jahren verwirklicht, um für sich und ihre Familie ein schönes Zuhause zu schaffen.
Doch irgendwann sind die Kinder aus dem Haus, und dann ist die Immobilie für zwei meist viel zu groß. Zimmer stehen leer oder werden für Hobbys umfunktioniert und müssen dennoch geputzt, gesaugt und beheizt werden. Solange man körperlich fit ist, ist das kein Problem. Doch wenn der Hausputz zur Last und die Gartenpflege zur Plage wird, reift die Erkenntnis, dass das aufgebaute Eigenheim alles andere als altersgerecht geplant wurde.
Tatsächlich hat das Leben im Eigenheim auch im Alter viele Vorteile. Zum einen entfällt eine lästige Miete, schließlich ist der Haus-Traum nach so vielen Jahren endlich abbezahlt. Was bleibt, ist das gute Gefühl, sich die eigenen vier Wände aufgebaut zu haben und darin wohnen zu können: Freiheit. Zudem stellt ein Eigenheim später für die Erben eine finanzielle Absicherung dar.
Dennoch übersehen viele Hausbesitzer, dass sie im Eigenheim zwar mietfrei, aber keineswegs kostenfrei wohnen. Die Beträge für Strom, Heizung, Versicherungen, Müllgebühren und Grundsteuer sind zum Teil recht happig. Dem gegenüber stehen nötige, altersgerechte Umbauten, die oft nur schwer finanzierbar sind, denn ein Großteil des Vermögens steckt bereits in der eigenen Immobilie fest. Ist die Finanzierung gesichert, lässt sich das Haus idealerweise alters- und rollstuhlgerecht umbauen, doch für Reisen oder andere Freizeitaktivitäten fehlt dann häufig der finanzielle Spielraum.
Hunderte von Fragen und nicht immer eine Antwort. Manchmal tut der Tipp eines unabhängigen Dritten gut, der zwar mit Emotion, aber auch mit fachlichem Verstand daherkommt. Erst eine sachliche Betrachtung der Lage kann helfen, aus finanziellen wie aus gesundheitlichen Gründen. Wem es guttut, der holt sich alle betroffenen Familienmitglieder dazu. Ein Gespräch bringt Klarheit und ist eine gute Vorbereitung für die nächsten Schritte.
Wir nehmen uns Zeit für Ihre Situation, hören zu und zeigen Ihnen Ihre Möglichkeiten, von der altersgerechten Immobilie bis zum Verkauf.